Der Name kommt dir bekannt vor, aber du weißt nicht mehr genau woher? Kann gut sein, denn an die Zeit, in der du beim JBB mitgefiebert hast, erinnerst du dich nicht gerne zurück. Kynda Gray ist bei Juliensblog zwar nicht weit gekommen, aber hat jetzt zwei Jahre danach die Dead EP releast.

Auf dem letzten Tape namens Death Valley (Irgendwie hat er’s mit Tod) versuchte sich Gray noch als rauchende Kreuzung aus Sierra Kidd und Ahzumjot, aber jetzt, da ganz Deutschland den Trap-Film schiebt, hat Kynda Gray seinen Sound gefunden. Zwar immer noch in bittersüßer Melancholie suhlend, aber deutlich mutiger und mit mehr Druck flowt er endlich wieder.

Den Großteil der Tracks hat er selbst und wirklich gut produziert, vereinzelt hilft einsnulleins mal aus. Entstanden ist ein atmosphärisches Soundbild, man kann es Trap, man kann es Cloud, man kann es Rap, man kann es Musik nennen. Was zählt ist, es klingt gut und stimmig und ist jedem Sadboy zu empfehlen, der vielleicht noch gar nicht weiß, dass er einer ist und den Bucket Hat erst noch kaufen muss. Herunterladen könnt ihr die 8 Tracks umfassende und featurelose Dead EP hier.