In unserer Serie „Mukke-Talk“ sprechen wir in einem kurzen Mail-Interview mit verschiedenen Künstlern und Menschen aus dem Musikgeschäft über deren Vorlieben beim Musikkonsum.

Heute hätten wir für euch Vincent Brandloch im Gespräch.


Hallo Vincent Brandloch. Was war die Platte, die deine Kindheit am meisten geprägt hat?

Mit 10 gab’s ‚NWA – Straight Outta Compton‘ zum Geburtstag. Hat den Weg bereitet für die nachfolgenden Jahre als Westcoast Rap Fan, bis Wu-Tang 1993 dann auch Eastcoast Rap musikalisch und textlich wieder interessant gemacht haben.

Was ist deine aktuelle Lieblingsplatte?

Jonwayne – Rap Album Two. Deepe Lyrics auf schön rumpelnden Beats.

Welchen Künstler muss man in Zukunft auf dem Schirm behalten?

6LACK. Trifft den Nerv der Zeit sehr gut mit seiner alternativen Interpretation von R&B.

Die perfekte Platte für die aktuelle Jahreszeit?

Passend zum Monat: Adrian Younge – Something About April (I oder II). Younge fängt diesen gewissen Soul Vibe ein, der einen auf die wärmeren Tage einstimmt.

Welche Platte wird deiner Meinung nach wohl niemals alt werden?

Outkast – ATLiens/Aquemini. Da stimmt alles, wird auch heute noch sauber rausgepumpt. ‚Elevators‘ bester Track ever.

Team Vinyl, Team CD, Team MC oder Team digital?

Vinyl ist natürlich ein dopes haptisches Medium und wird wenn möglich geschossen… am meisten ist aber digital in Gebrauch.

Die letzte Platte die du bekommen/gekauft hast?

Auf dem letzten Stapel Soul Platten liegt ‚WAR – Greatest Hits‘  oben drauf. Diese Samples hat bestimmt jeder mal gehört: Slippin‘ Into Darkness, The World Is A Ghetto, Cisco Kid, Summer… Soul Musik wird niemals alt.


Das aktuell Video von Vincent Brandloch zum Song „Arcadia (feat. DJ Crypt)“.