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Hateblokk: das Netz gegen Bushido

Oh man, nun hab ich mich doch dazu verleiten lassen, ein paar Sätze zu #Bushidogate zum Thema der vergangenen Wochen niederzuschreiben.

Wer es noch immer nicht mitbekommen hat, der durchaus bekannte Rapper/Bartträger/Ehemann/Israelleugner Bushido hatte mit einem Tweet am 13. Februar landesweit für Aufregung gesorgt, in welchem er sich über untragbare Zustände in einer Berliner Postfiliale aufregte. Dafür bekam er innerhalb der letzten Tage so einiges ab. Die volle Last des Internetzes prasselte über ihn nieder und wollte ihn zerquetschen wie [hier etwas lustiges für die Leser einfügen!!!]. Gefühlt alle relevanten und weniger relevanten Medien kritisierten den Musiker für dieses Posting, sogar Web.de und in Teilen auch Spon.Als ob es nichts wichtigeres gäbe.

Gefühlt im Minutentakt überschwemmten irgendwelche semilustigen Tweets, Instagram Postings und Facebook Posting meine jeweilige Timelines. Als ich dann schon gehofft hatte, dass der ganze Humbug endlich vorüber ist und sich alle endlich mal wieder gesammelt hatten, wurde das alles noch mit dem Bushido-Diss der „Deutschen Post“ auf die Spitze getrieben.

Okay. Ich musste da auch kurz mal schmunzeln. Geb ich ja gerne zu, aber muss man das ganze Ding so hochschaukeln? Ich finde es einfach nur unnötig und dermaßen unwichtig, dass ich mir lieber noch drölf mal weitere Trump GIFs anschaue, die ebenfalls eine Halbwertszeit von 3 Tagen hatten. Nur das dieses Ding hier jetzt schon fuckin‘ zehn Tage künstlich aufgebläht und am Leben gehalten wird…

Der Vollständigkeit halber noch die Antwort von Bushido auf den Diss-Track. Stilecht wie man das heutzutage als erfolgreicher Rapper in Deutschland so macht, mit einer Videobotschaft straight outta Studio. Und natürlich noch den obligatorischen crossmedialen Ankündigungs-Postings die die Videobotschaft ankündigen.

Ich hoffe ihr Menschen, die das hier jetzt lesen seht das so wie ich und befeuert diesen ganzen Bullshit nicht durch eure Likes und Kommentare, damit der ganze Kram endlich mal ein Ende hat. Aber ich bin zuversichtlich, übers Faschingswochenende sollte das alkoholbedingt hoffentlich eh vergessen sein.

Zum Schluss möchte ich noch Partei für die Post ergreifen. #TeamDeutschePost / #TeamDHL, ihr macht tagtäglich (meistens) einen guten Job. Ich weiß aus familiären Gründen wie ihr ausgebeutet werdet und unter was für einem Druck ihr steht, ich bin auf eurer Seite. Vor allem dann, wenn solch unfähige Kunden, wie der oben angesprochene Kunde kommen.  Aber ich bin nur auf der Seite eurer Angestellten, die keinen Beamtenstatus haben. So viel steht fest.

 

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