Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich nahezu jede Woche als kleiner Bub gemeinsam mit meiner Oma zum örtlichen Bauernhof weit abseits des Ortskerns gelaufen bin um dort Gemüse, Obst und frische Milch mit dem Milchkännchen zu holen.

Heute wo ich in der Großstadt wohne ist das alles unvorstellbar geworden. Wir rennen zum Aldi, Netto, Norma oder zu sonstigen Märkten und regen uns über Obst, Gemüse und Milch auf, dass unserer Meinung nach viel zu teuer ist.

Das der hart arbeitende Landwirt bei der Peisgestaltung außen vor bleibt, interessiert die wenigsten. Wenn deren Produkte wieder teurer werden, beleidigen sie viele auch noch.

Da hilft nur eins, selbst kreativ werden und die eigenen Produkte selbst vermarkten. Am besten dann noch am eigenen Hof direkt und zielgruppengerecht 24/7 zu akzeptablen Preisen.

So geschehen beim Obsthof Hartmut Diercks, der an der Straßenkreuzung vor seinem Haus in der Nähe von Hamburg im Alten Land frisches Obst und eigene Säfte verkauft. Der Automat ist rund um die Uhr an sieben Tage die Woche geöffnet. Im Sommer ist der Automat gekühlt, damit die Ware nicht verdirbt.

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