Ich erinnere mich nur noch recht wage daran. Aber auf irgendeiner Hausparty hab ich im Alter zwischen 14 und 16 mal die Schnapsbar eines Kumpels mit einem anderen Kumpel geplündert. Absolut unerfahren im Umgang mit Alkohol haben wir damals zur verschlossenen Flasche Campari gegriffen, aufgrund der roten Farbe.

Naja, immerhin wussten wir, dass wir das Zeug mischen sollten. In der Nähe der Schnapsbar stand eine Flasche Punica. Wir haben also den Punica mit dem Campari gemischt und was ist passiert? Aufgrund des bitteren Geschmacks waren wir davon krass abgeturnt und haben sowohl den Punica als auch den Campari weggeschüttet. Muss  man sich mal vorstellen. Aber schieben wir das mal auf das noch junge Alter. 😀

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Campari selbst setzt seit über 150 Jahren auf den altbewährten Geschmack und hat seitdem nichts an der Rezeptur von 1860 geändert. Im Mai diesen Jahres hat die Marke (übrigens eine der weltweit wertvollsten Marken für Spirituosen) die Kampagne „Bitter beats Boring“ ins Leben gerufen, die ihre historisch belegte Marktführerschaft einer globalen Geschmacksrevolution markieren soll. Für Campari ist das nicht nur ein Motto, sondern eine komplette Lebenseinstellung.

Man sollte nicht immer auf altbewährte Dinge setzen, sondern auch mal komplett neue Wege gehen und sich zum Beispiel in der Lieblingsbar einen Klassiker wie den Negroni bestellen, den es heute in einer Vielzahl an Varianten und Bittergraden gibt. Neue Wege können und dürfen natürlich gerne auch mal bitter sein, am Ende ist es dann jedoch meistens so, dass sich dieser Weg dann doch gelohnt hat.

Chris Sanderson von „The Future Labortory“ fasst das nochmal für uns zusammen:

Wir erlebten eine Explosion von sehr, sehr einfachen Geschmacksanforderungen, die vor allem auf süß und salzig basierten. (…) Sie sind gewaltig und dominant, aber sie neigen zur Eindimensionalität.

So, damit bleibt mir noch abschließend zu sagen, probiert doch gerne mal was Neues aus. Zieht in eine andere Stadt nach der Schule, geht alleine auf Konzerte, fahrt mit dem Rad zur Arbeit oder bestellt statt einem Bier einen Negroni. Lang lebe die Abwechslung.

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Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Campari